Leingarten- die Art zu leben

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Programm

Ausstellung "entgrenzen" mit den Arbeiten von Stefanie Ehrenfried

Ausstellung „entgrenzen“

Filzplastiken von Stefanie Ehrenfried

Gezeigt werden menschlich-figürliche Plastiken mit intensiv-lebendiger Ausstrahlung aus einem ungewöhnlichen Werkstoff: Schafwolle. Aus abermillionen Nadelstichen gefilzt, erscheinen die Plastiken wie aus Stein gehauen. Ein ganz besonderes Erlebnis bei uns im Museum Altes Rathaus.

Museum Altes Rathaus Leingarten

Ausstellungseröffnung 09.10.22 11 Uhr

Ausstellungsdauer 09.10. - 20.11.22

Öffnungszeiten: Di und Do 17-19 Uhr

Sonn- und Feiertag 14-17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Ausstellung videntes

Mirjam Roth ist freischaffende Künstlerin aus Heilbronn.

Ihr Schwerpunkt ist die Malerei mit Öl und Acryl.

Vom 22. Mai bis 24. Juli werden im Museum Altes Rathaus Leingarten Werke aus den Jahren 2018 bis 2022 gezeigt.

Am 22. Mai ab 11 Uhr freuen wir uns, Sie bei der Vernissage begrüßen zu dürfen. 

Öffnungszeiten Di und Do 17-19 Uhr

Sonn- und Feiertage 14-17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.

 

 

 

Comparison destroys personality

Größtenteils abstrakte Gesichter sind es, die die 16-jährige Schülerin Lili Endresz malt. Acrylfarbe auf Leinwand, frei, ohne Regeln, das Meiste entspringt dabei ihrem Inneren.

Ihre Bilder sind in der Ausstellung EINST- Früher bis Gestern im Museum Altes Rathaus Leingarten vom 03.04. bis 08.05.22  zu sehen.

Ausstellung „Einst – Früher bis Gestern“

Ausstellung „Einst – Früher bis Gestern“

Im Museum „Altes Rathaus“ Leingarten ist ab dem 3.April bis einschließlich 8.Mai die Ausstellung „Einst – Früher bis Gestern“ zu sehen.

Wie aus dem Titel hervorgeht, blicken wir mit Bildern und Utensilien aus der „guten alten Zeit“ zurück in die Vergangenheit, auf die damalige Lebensweise und -umstände der Menschen in Großgartach und Schluchtern. 

Da gibt es Vieles zu entdecken, was das Leben der Bewohner seinerzeit betraf:

Milchmarken, Gebrauchsgegenstände, Hausschlachtungen, Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, Handwerker, die es heute nicht mehr in Leingarten gibt.  Alle Besucher von Groß bis Klein können sich mit den Lebensumständen und Wirklichkeiten von damals nicht nur informativ sondern auch handwerklich, begrifflich und haptisch auseinandersetzen. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihrem Rückblick in die Vergangenheit, sowie in die Realität der jetzigen Istzeit.

Alle Altersgruppen sind herzlich Willkommen bei unserer Ausstellung im Museum „Altes Rathaus“ in Leingarten. 

Vernissage am 3. April um 11:00 Uhr

Öffnungszeiten: Di und Do 17-19 Uhr, Sonn- und Feiertage 14-17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung

ABENTEUER UM DIE ECKE- Hanix Kolumnistin Maike Endresz

Etwas, was ich Euch schon lange mal ausdrücklich ans Herz legen wollte, ist das Museum ALTES RATHAUS in Leingarten. Nicht, weil ich so unfassbar oft in Museen oder Ausstellungen gehen würde und eine großartige Sachverständige wäre, ausser dass ich mir mal eine Couch passend zum Gemälde gekauft habe. Vielleicht aber erlaubt mir ja genau diese Tatsache, euch von diesem schönen Ort zu erzählen. Und, es sei uns verziehen, es trifft sich einiger- maßen gut, dass genau jetzt dort auch eine Lesungsreihe mit Hanix-Kolumnist*innen angefangen hat. Das darf man ja auch mal erwähnen. 

Also treffe ich mich in Leingarten mit der ganz wundervollen Yami, die dieses Mal die Fotos für uns macht, und die sich, wie wir, dem lokalen Geschehen gewidmet hat. Ihr findet sie auf Instagram unter dem Namen: my_diesunddas 

Die ganze Fülle der geschossenen Bilder erscheint übrigens immer auf unserer Facebook-Seite. 

Ausserdem anwesend ist Oliver Maria Schmitt, der an diesem Abend aus seinem Buch »Wenn schon tot, dann in Heilbronn« liest. 

Während der sich auf die Lesung vorbereitet, streife ich also durch das Museum. Dieser Ort ist so voller Wärme und Herzblut, dass es sich ein bisschen wie »nach Hause kommen« anfühlt. Mir gefällt schon allein die so gelungene Verbindung von Alt und Neu, wir gehen durch alte Flure mit alten Türen, dann eröffnet sich vor einem der große, helle Lothar-Böhringer-Saal, der erst 2020 fertiggestellt wurde. 

Schaut es euch selbst an, denn alles, was ich hier beschreiben kann, würde es niemals richtig erfassen und wiedergeben. 

Die Dauerausstellung beschäftigt sich, unter Anderem, mit einer Sammlung archäologischer Exponate, Funden aus der Großgartacher Kultur, der Wasserversorgung in früheren Jahrhunderten und der Ein- und Auswanderung im 19. und 20. Jahrhundert. Ich liebe die Atmosphäre in den Räumlichkeiten, ganz besonders, als ich spät in der Nacht nochmal ganz alleine durch das Kellergewölbe wandere und mich ein bisschen in alte Zeiten zurückversetzt fühle. Hui Buh, das Schlossgespenst, taucht leider nicht auf, das wäre noch ein weiteres Highlight gewesen. 

Im oberen Bereich findet sich derzeit die Ausstellung »Spannungsfeld« mit 90 Skulpturen und Objekten von Ingrid W. Jäger und Paul Ahl. Die in Haßmersheim lebende Bildhauerin widmet sich über- wiegend menschlichen Körpern, bevorzugt weiblichen. Ich sehe Ton, Lehm und Bronze, verschiedene Typen, Charaktere und Stimmungen und fühle mich zu einigen von ihnen sehr hingezogen. Für mich sind sie wundervoll, in all ihrem Sein. »Die Hockende«, »Die Wächterin«, aber dann sind doch auch ein paar männliche Gestalten dabei: »Der Melonenfresser«, »Der König«, der einen schweren Kopf hat und irgendwie gebeutelt wirkt... 

Paul Ahl, ein gebürtiger Heilbronner, der jetzt als freischaffender Künstler in Freiburg lebt, besetzt mit seinen Objekten aus Beton und Ton vorwiegend die Wände. Hier sehe ich etwas aus seiner Reihe »Umverpackung«, was mich an eine Maori-Maske erinnert, dort denke ich an Wasser und dann wieder bleibt alles offen und wirbelt in mir. Ihr seht, ich weiß nicht viel, aber muss ich das? Ich genieße es auch in völliger Ahnungslosigkeit. 

Im Normalfall könnte ich natürlich einen der beiden wunderbaren Museumsleiter befragen, aber heute haben Fritz Eichholz und Michael Scheurer natürlich nicht die Zeit, die sie sich sonst immer für ihre Besucher nehmen. 

Grad sind sie beschäftigt mit der liebevollen Beschnurpselung der eintrudelnden Gäste. Es sind heute nicht unendlich viele, denn die aktuellen Corona-Auflagen (2G+, Stand heute inklusive Test für alle) sind wohl leider noch eher abschreckend. Doch die, die sich die Mühe machen, die sollen belohnt werden, sagt Fritz Eichholz. Der Eintritt ist frei, es gibt wundervolle Weine, Sekt und andere Getränke aufs Haus, daneben Gebäck und eine mehr als herzliche Begrüßung. Die Stimmung ist entspannt und heimelig, so soll es sein, in einem Heimatverein. 

Hier fühlt man sich willkommen, egal welchen Hintergrund man hat, dafür muss man keinen kleinen Künstler in sich oder einen großen Namen tragen, man kann eine Ahnungslose sein wie ich, ein Kind, ein Teenager, jung oder alt, man darf sagen, wenn man was nicht versteht und sein, wie man eben ist. Das finde ich wundervoll, denn das ist nicht überall so. 

Nachdem sich die Gruppe im Saal versammelt hat, tritt Oliver Maria Schmitt auf die Bühne, weihnachtlich im grün-weiß- rot-gestreiften Jacket. Und ja, er feiert das ab, was ich schon von ihm kenne: er zieht die Zuhörer*innen in seinen Bann. In diesem Fall, und dafür gibt’s ja keine Garantie, sind alle von der ersten Kolumne an voll dabei. Ich möchte behaupten, dass auch das Teil des Ganzen ist, denn, wenn schon beim Reinkommen eine losgelöste Wohlfühlstimmung herrscht, dann ist das ein sehr guter Einstieg. 

Es wird herzlich gelacht, sehr erheiternd sind auch die kleinen Exkurse des Herrn Schmitt zwischen oder auch mitten in den Kolumnen. Ich fühle mich wohl in dieser kleinen Runde, es fühlt sich heimelig und völlig natürlich an. Links hinter mir grunzt es wiederholt amüsiert, das ist einer, der als Zweiter im Trio hier lesen wird: ebenfalls Hanix-Kolumnist Gunter Haug. Er ist im Januar dran, also leider schon Vergangenheit, wenn ihr das hier lest. 

Oliver indes hat sich zwischenzeitlich in Rage gelesen, man spürt, wie er leidet unter seinem 6,1 Kilometerlauf auf Mallorca, den er grad beschreibt, die Zuhörer*innen brüllen vor Lachen und ich vermute, dass irgendwo hinter den doofen medizinischen Masken ein paar Lachtränen rollen. Doof irgendwie, so ein maskiertes Publikum. Sei's drum, er macht es trotzdem wundervoll, wie er da so sitzt, neben diesem riesigen Objekt, das, so einfältig bin ich eben, doch einfach an einen gigantischen Phallus erinnert. 'tschuldigung, was soll ich machen? Die Kunst ist ja zum Glück so, dass man sehen darf, was man eben kann. Zumindest verstehe ich es so. 

Nach einem tosenden Applaus – es ist erstaunlich wie viel Krach eine so kleine Anzahl Menschen machen kann – gilt der Abend als überaus gelungen, es werden Bücher gekauft und signiert und wir sitzen noch ein bisschen zusammen. So ist das eben auch, wenn der Heimatverein so eine Veranstaltung macht: da soll man nicht gleich gehen, da wird noch getrunken, geredet, ausgetauscht und eine große Portion Wohligkeit verstreut. 

Wir hören einige schöne Anekdoten aus der Entstehung des Heimatvereins und dem Werdegang des Museums, Herr Schmitt kauft nebenbei das Bild aus dem Herrenklo und ich gehe, wie schon erwähnt, noch mal durch die Dauerausstellung im Kellergewölbe. 

Es ist SEHR spät, als wir das Museum verlassen. Nachts im Museum Teil 4 quasi. Das gehört zwar nicht zum Basisprogramm, aber ich möchte nicht ausschließen, dass das nicht einem von euch auch passieren könnte. 

Hier ist nämlich so ziemlich alles möglich, in diesem Museum. Glaubt ihr nicht?
Dann probiert es doch aus. Fritz ist nämlich für fast jeden Spaß zu haben. 

Und, ach ja. Da kommt ja noch eine Lesung im Februar... da liest die Frau Endresz aus ihrer Kopfkino-Kolumne. Das wäre doch etwas, was ihr ausprobieren könntet. 

Fazit:
Hingehen und eine (weitere) Heimat finden! ◆ 

 

 

Museumsgespräche in Leingarten am 08.02.2022 im Alten Rathaus Leingarten

"Wehret den Anfängen"

"Rechtsextremisten in der Region Heilbronn"

Stefan Reiner vom "Netzwerk gegen Rechts Heilbronn e.V." berichtet über neueste Erkenntnisse

und:

"Nazis raus aus unserer Stadt - aber wohin sollen sie denn gehen?" Vortrag und anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Gottfried Orth, ehemaliger Dekan der geisteswissenschaften Fakultät der TU Braunschweig.

19:30 Uhr Leingarten, Museum "Altes Rathaus" Leingarten Eppinger Str. 150

 

-pandemiebedingt haben wir den Ort der Kaffeehausgespräche wieder nach Leingarten verlegt

Lesungen im Museum "Altes Rathaus" Leingarten in der Ausstellung "SPANNUNGSFELD"

Heute kündigen wir die dritte von drei Lesungen, davon zwei WELTPREMIEREN, von den drei Hanix-Kolumnisten*innen im Museum Altes Rathaus in Leingarten an.

Der Eintritt ist jeweils frei.

Beginn der Lesungen ist jeweils 19 Uhr. Es gelten die zum Zeitpunkt der Lesung aktuellen Corona-Regeln.  Natürlich können Sie vor und nach den Lesungen auch die wundervollen Skulpturen und Objekte der aktuellen Ausstellung von Ingrid W. Jäger und Paul Ahl betrachten und bewundern.

HANIX wird Bücher und ein paar andere nette Dinge anbieten (nur gegen Barzahlung).

No.3: Freitag 18.02.2022, 19 Uhr WELTPREMIERE Unsere Kolumnistin Maike Endresz liest aus ihrer Hanix-Kolumne "Kopfkino"Tiefsinnig, offen, zu Tränen rührend und einfach wundervoll..

An diesem Tag werden ab 17 Uhr auch die beiden Künstler Ingrid W. Jäger und Paul Ahl in der Ausstellung SPANNUNGSFELD im Museum "Altes Rathaus " Leingarten anwesend sein.

Die Künstler freuen sich auf die Gespräche mit den kunstinteressierten Besuchern.

Ingrid W. Jäger und Paul Ahl stellen Objekte &Skulpturen im Museum "Altes Rathaus" Leingarten aus

Die Ausstellung unter dem Titel "SPANNUNGSFELD" im Museum "Altes Rathaus" Leingarten  zeigt vom 21.11.2021 bis zum 27.02.2022 Objekte und Skulpturen von Ingrid W. Jäger und Paul Ahl.

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Wichtigstes Thema der in Haßmersheim lebenden und in Dresden geborenen Bildhauerin, Ingrid W. Jäger, ist der menschliche Körper. Zu ihrem bevorzugten Material gehört Lehm und Ton sowie verschiedene Gussverfahren. Dazu kommen Stahl und je nach Aussageform Acrylglas. Figurenreihen spielen oft eine bedeutende Rolle in Jägers Werken. Die Besonderheit dabei ist, dass sich die plastischen Körper mit linearen Effekten verbinden, die Bewegungsimpulse setzen oder Strukturen schaffen.

Paul Ahl, Jahrgang 1983, arbeitet mit den Materialien Lehm und Ton. Seit 2017 entstehen auch Werke aus Beton. Seine Inspiration bezieht der aus Heilbronn stammende und in Freiburg lebende Bildhauer aus seiner urbanen Umgebung und beim Spaziergang in der Natur. In seinen Materialien versuche er etwas sichtbar zu machen, das wegen des schnellen Alltags leicht übersehen oder gar nicht wahrgenommen wird, sagt Ahl.

Öffnungszeiten des Museums:

Sonn- und Feiertage              14-17 Uhr

Dienstage und Donnerstage 17-19 Uhr

oder nach tel. Vereinbarung 07131 900173

Mail: museum@leingarten.de

Finissage: Petra Grupp und Sarah Lehnert stellen im Museum "Altes Rathaus" Leingarten aus

Am Sonntag, dem 31.10.2021 findet ab 11 Uhr die Finissage der Ausstellung mit den
Arbeiten von Sarah Lehnert und Petra Grupp im Museum "Altes Rathaus" Leingarten statt.
Die Künstkerinnen sind anwesend.

Es gelten die 2G Regeln.

Sarah Lehnert zeigt uns zum einen ihren Blick auf die Gegenwart, zum anderen lässt sie den Betrachter in erzählerischer Weise in neue Welten eintauchen.

Petra Grupp präsentiert neben Collagen/Mischtechniken einer imaginären Natur auch Papierreliefs und dreidimensionale Objekte. Der Aspekt 'Zeit' - das Werden und Entstehen und die Vergänglichkeit spielen bei den gezeigten Künstlerbüchern eine wichtige Rolle.

Beide Künstlerinnen aus zwei Generationen bieten mit einer facettenreichen Ausstellung einen spannenden Dialog. Das Spektrum im Museum 'Altes Rathaus' ermöglicht abwechslungsreiche thematische Räume.

Die Öffnungszeiten des Museums sind:

14.00 - 17:00 Uhr an Sonn- und Feiertagen

17:00 - 19:00 Uhr Dienstag und Donnerstag

oder nach telefonischer Anmeldung unter 07131 900173


 

 

Die Daudert Schüler stellen Ihre Arbeiten unter dem Titel "Aus Erde" im Museum "Altes Rathaus" aus

 

Ohne Kunst und Kultur wirds still

Besuchen Sie unsere fantastische Ausstellung "Aus Erde" mit den Werken der Künstler*In Hildegard und Reinhard Siecke, Karl-Heinrich Lumpp und Bernd Altenstein virtuell.

Zusätzlich zur Ausstellung haben wir ein Buch mit Arbeiten von und Texten über die Künstler fertig gestellt, das Sie zu einem Preis von 15€ zzgl. Versandkosten erwerben können. Bestellungen bitte per E-Mail unter museum@leingarten.de oder postalisch unter Museum "Altes Rathaus" Leingarten Eppinger Str. 150 in 74211 Leingarten.

Weitere Informationen

Kontakt Kulturmarkt

Kulturmarkt Leingarten  Leitung: Fritz Eichholz und Michael Scheurer

Eppinger Straße 150
74211 Leingarten
07131 900173
museum(@)leingarten.de