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Kulturmarkt Leingarten eröffnet neue Ausstellung Ausstellung „Spaces and lost Places“ im Museum Altes Rathaus vom 19. November 2023 bis 7. Januar 2024

Unter dem Titel „Spaces and lost Places“ (Räume und verlorene Orte) wird am  Sonntag, 19. November, um 11 Uhr im Leingartener Museum Altes Rathaus an der Eppinger Straße 150 eine bis zum 7. Januar dauernde Ausstellung der Künstler-Gruppe um Ingrid Rodewald, Helge Emmaneel und Emmanuel Henninger eröffnet.

Zur Kunst spricht Maike Endresz aus Heilbronn.

Bei den gezeigten Collagen,  Malereien und Zeichnungen dreht es sich durchweg um Landschaften und den Einfluss des Menschen auf diese.

Die Landschaftsmalerei steht im Mittelpunkt der ausgestellten Werke des kreativen Künstlertrios. Das eigentliche Motiv ist eine Handlung. Statt den Menschen selbst, stellen die drei Künstler bewusst nur deren Relikte dar – der Landschaft selbst kommt die Solorolle zu.

„Die Spannweite der Auseinandersetzung mit dem Grundthema in den präsentierten Collagen, Zeichnungen und Malereien ist groß“, findet der Leingartener Museumsleiter Fritz Eichholz. Jeder der drei Kunstschaffenden habe einen persönlichen Stil und eine eigene Interpretation.

Ingrid Rodewald beispielsweise erfindet ihre Landschaften beim Collagieren. Die in Karlsruhe und Straßburg lebende Künstlerin verwendet dabei gerissene Papierstückchen von großen Plakaten aus der Produktwerbung. Nach Skizzen setzt sie die Bilder  zusammen. Abstraktion und Realität – Konstruktion, Rekonstruktion und Dekonstruktion wechseln sich dabei ab. Rodewalds Collagen strahlen Ruhe aus. Risse und Brüche in den harmonischen Kompositionen weisen jedoch darauf hin, dass die Idylle trügerisch ist.

Neben den kompakten Formen der Collagen gesellen sich die hauchfeinen Zeichnungen von Emmanuel Henninger dazu. Der im Elsass ansässige Künstler und Sozialökonom erforscht mit filigranstem Tuschestift seine Umgebung. Sein Studium hat er an der Universität Straßburg in Bildender Kunst und an der Universität des Oberelsass in Sozial- und Solidarökonomie abgeschlossen. Henninger hat eine Zeichenpräxis entwickelt, die Teil einer tiefen und persönlichen Beziehung zu den Räumen der Natur ist, die er regelmäßig durchquert und zum Leben braucht.

Helge Emmaneel war Kurator der Freiburger Kunstausstellung „Regionale 21“, wo sich das Künstlertrio kennenlernte. Von der Analogfotografie kommend, begann der gebürtige Essener, der an der Ruhruniversität Bochum Kunstgeschichte studierte, spät mit der Malerei. Beides verknüpft der seit 2013 in Freiburg lebende Künstler in seiner Landschaftsfotografie. Johann Wolfgang von Goethes Zeilen „So wahr und gut es wäre, den Kindern frühzeitig Geographie zu lehren, so bin ich doch der Meinung, dass man mit den nächsten Umgebungen der bildenden Natur anfangen müsse ...“, drücken die essentielle Faszination für Wolken, Wasser, Natur und Landschaft aus, welche Helge Emmaneel seit seiner Kindheit begleitet und sich bis heute in seinen Werken widerspiegelt. Seine bewusste Aufteilung des im Bild verfügbaren Raums wird über die Anordnung des Miteinanders von Wolken, Landschaften und wenigen ausgewählten Motiven ersichtlich.

Museumsöffnungszeiten: dienstags und donnerstag von 17 bis 19 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr. Außerdem nach telefonischer Vereinbarung auch für Besuchergruppen unter der Rufnummer 07131 900173.

Im gemütlich eingerichteten Museumscafé wird den Gästen sonntags von 14 bis 17 Uhr Kaffee und Kuchen angeboten. Josef Staudinger

Gemäldeausstellung „Notti bianche“ vom 24. September bis 5. November 2023

„Schatten“
„Zebrabyrinth"
Peter Lahr (links) und Museumsleiter Fritz Eichholz freuen sich auf die Ausstellung
„Künstler und Modell"

Unter dem Titel „Notti bianche“ (Weiße Nächte) wird am  Sonntag, 24. September, um 11 Uhr im Leingartener Museum Altes Rathaus eine bis zum 5. November dauernde Bilderausstellung von Peter Lahr eröffnet.

Angelika Hipp aus Stuttgart hält die Laudatio, Hardo Kritz (Köln) spielt auf der Gitarre.

„Die Zeit der Tag- und Nacht-Gleiche wird in Skandinavien gerne mit dem Begriff Weiße Nächte bezeichnet“, erläutert der in Billigheim-Katzental beheimatete Künstler. Peter Lahr, geboren am 6. Juni 1966 in Heilbronn, liebt diese Jahreszeit mit den morgendlichen Vogel-Sinfonien vor dem Fenster, den langen Abenden voller blauer Stunden und den Blüten intensiven Gartenträumen. 

Wie es schon der Titel „Weiße Nächte“ nahelegt, spielt die Farbe Weiß bei der Ausstellung mit rund 50 überwiegend mit Öl auf Leinwand gemalten Bildern in unterschiedlichen Größen, eine besondere Rolle. Die Ursprünge dazu finden sich bei den Aktgemälden, die der 57-Jährige am Zeicheninstitut der Universität Tübingen in direktem Dialog mit dem lebenden Modell fertigte. Der Schwerpunkt von Peter Lahrs Malerei, der in Tübingen, Heidelberg und im italienischen Viterbo Kunstgeschichte und Archäologie studierte, liegt in der menschlichen Figur. Bei seinen Aktgemälden fungiert das Weiß – ähnlich wie ein farbiges Grau – als eine Art verbindende Brücke. Nach dem Fund mehrerer ausrangierter Schullandkarten, entwickelte Peter Lahr eine neue, hochinteressante Motivserie: in weiß gekleidete Frauen. Hier standen nicht zuletzt die Impressionisten Pate, die ebenfalls die abstrahierende Wirkung der Farbe weiß mit ihren faszinierenden Abstufungen begeisterte.

Ein weiterer Mosaikstein im Kontext von Lahrs Arbeiten bildet der Roman „Weiße Nächte“ des russischen Schriftstellers aus dem 19. Jahrhundert, Fjodor Michailowitsch Dostojewski.

 

Museumsöffnungszeiten: dienstags und donnerstag von 17 bis 19 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr. Außerdem nach telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer 07131 900173.

Im gemütlich eingerichteten Museumscafé werden den Gästen sonntags von 14 bis 17 Uhr außerdem Kaffee und Kuchen serviert.

 

Vorschau: Eine musikalisch-literarische Querverbindung zwischen dem 19. Jahrhundert und der Gegenwart liefert die Vorlesung mit dem Titel „Die Blumen des Bösen“.  Auf diese Veranstaltung, die am Samstag, 30. September, um 20 Uhr im Lothar-Böhringer-Saal des Heimatmuseums stattfindet, dürfen sich die Besucher bereits heute freuen.  Frank Freimuth, ehemaliger Dozent in Heilbronn, übersetzt nicht nur Lyrik, sondern schreibt auch selbst Gedichte. Seine Lieblingsgedichte aus Charles Baudelaires skandalträchtigem Meisterwerk „Les Fleurs du Mal“ (Die Blumen des Bösen) hat er neu übersetzt. Die Vorlesung wird vom renommierten Jazzmusiker Jörg Linke (Saxofon und Piano) mit musikalischen Improvisationen begleitet. Rund 20 Jahre war Peter Lahr übrigens Saxofonschüler von Jörg Linke.

FORM

Gisela Eufe & Bernd Altenstein

 

Vernissage 23. April 2023   11:00 Uhr

Wir freuen uns sehr, dass zwei international renommierte Künstler Werke in Leingarten präsentieren.

Das Künstlerpaar aus Bremen, mit Atelier in Worpswede, zeigen in Leingarten Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien und Schaffensperioden.

Das Hauptthema bei den Arbeiten von Gisela Eufe ist die weibliche Figur. Manche Arbeiten durch zusätzliche Bedeutungsträger wie Pflanzen, Tiere oder Architektur erweitert zu einem skulpturalen Ensemble. Die Frauenfiguren sind Zeuginnen eines fiktiven Rollenspiels, Göttingen des Schönen und Bewahrerinnen lebendiger Kreatur. Sie sind Teil eines Urbildes ihr Geheimnis bewahrend. 

Bernd Altenstein, im Kreis Heilbronn durch Ausstellungen in Heilbronn und Leingarten kein Unbekannter, seine Arbeiten stehen in der besten Tradition figürlicher Skulptur wie in eineigen Werkreihen zu sehen.

Neue skulpturale Bilder die in Beziehung zu un derer Existenz stehen. Doch nicht das Thema, sondern die plastische Erscheinung, ihre strukturierte Form, macht das Werk aus. 

Der Kommentar zur Gegenwart unserer Gesellschaft bestimmt seine Arbeiten im öffentlichen Raum. 

Von Gisela Eufe und Bernd Altenstein befinden sich zahlreiche Werke im öffentlichen Raum, in Museen und Kunstsammlung

Museumscafé

Nicht nur Kunstgenuss, sondern auch Gaumengenuss mit Kaffee und Kuchen immer sonntags von 14 bis 17 Uhr im Museum Altes Rathaus.

Öffnungszeiten:

Di und Do 17-19 Uhr

Sonn- und Feiertag 14-17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Neu: Museumscafé

Nicht nur Kunstgenuss, sondern auch Gaumengenuss mit Kaffee und Kuchen immer sonntags von 14 bis 17 Uhr während der Ausstellung Parallelwelten im Museum Altes Rathaus.

Parallelwelten mit Sabine Kirste und Jan-Peter Manz

Die Malerin Sabine Kirste und der Bildhauer Jan-Peter Manz zeigen unter diesem Titel Arbeiten, die sich dem Welterlebnis und der Weltkonstruktion aus verschiedenen Richtungen nähern. Kirste stößt auf die auf die Absonderlichkeiten von Menschen in Momentaufnahmen des Lebens. Die Malerin erfasst Eigenartigkeiten, sie zeigt die rätselhaften Situationen, in die jemand gerät. Wie ist eine solche Situation zu verstehen oder anders gefragt: Zu welcher Melodie soll hier getanzt werden? Zudem folgt sie den Weltentwürfen und den tastenden Wirklichkeitsversuchen der Kleinsten, der Weltanfänger, der Kinder. Der Bildhauer stellt verschiedene Arten von Zweisamkeit in den Raum, Kämpfer, Gegner, Gefährten, Tänzer. Parallelität wird hier als ein Mit- und Nebeneinander unterschiedlichster - möglicherweise dem jeweils anderen sogar fragwürdig oder befremdlich erscheinender - Wesen und ihre Perspektiven und Weltinterpretationen verstanden. Was weiß der eine vom anderen (und über sich selbst?) Was kann, will, darf er wissen? Fragen wie diese stehen am Anfang und Ende der künstlerischen Auseinandersetzungen, deren Ergebnisse als Gemälde und Skulpturen in der Ausstellung PARALLELWELTEN im Museum Altes Rathaus in Leingarten vom 12. Februar bis 2. April 2022 an zu sehen sind.  

Öffnungszeiten: Di und Do 17-19 Uhr

Sonn- und Feiertag 14-17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Vernissage der Ausstellung Je ne sais quoi-ein gewissses etwas mit Arbeiten von Özlem Kögel


JE NE SAIS QUOI – EIN GEWISSES ETWAS
Die Bilder der Eibensbacher Künstlerin Özlem Kögel sollen, so sagt sie, der Seele gut tun.
So zeigt sie in ihren Ölgemälden kleine Momente aus ihrem Leben, ein Knistern, das in der Luft liegt und in Farbe eingefangen wird.
Vernissage zur Ausstellung mit Begrüßungsrede von Maike Endresz, Musik, Sekt und heiteren Begegnungen am 11.12.22 um 11 Uhr im Museum Altes Rathaus in Leingarten
Die Ausstellung dauert bis zum 29.01.23.

Öffnungszeiten:
Di und Do 17-19 Uhr
Sonn- und Feiertag 14-17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Am 25. und 26.12. ist das Museum ebenfalls geöffnet.

Museumsgespräche in Leingarten am 08.02.2022 im Alten Rathaus Leingarten

"Wehret den Anfängen"

"Rechtsextremisten in der Region Heilbronn"

Stefan Reiner vom "Netzwerk gegen Rechts Heilbronn e.V." berichtet über neueste Erkenntnisse

und:

"Nazis raus aus unserer Stadt - aber wohin sollen sie denn gehen?" Vortrag und anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Gottfried Orth, ehemaliger Dekan der geisteswissenschaften Fakultät der TU Braunschweig.

19:30 Uhr Leingarten, Museum "Altes Rathaus" Leingarten Eppinger Str. 150

 

-pandemiebedingt haben wir den Ort der Kaffeehausgespräche wieder nach Leingarten verlegt

Lesungen im Museum "Altes Rathaus" Leingarten in der Ausstellung "SPANNUNGSFELD"

LESUNGEN LESUNGEN LESUNGEN

Heute kündigen wir gleich drei Lesungen, davon zwei WELTPREMIEREN, von drei Hanix-Kolumnisten*innen im Museum Altes Rathaus in Leingarten an.

Der Eintritt ist jeweils frei.

Beginn der Lesungen ist jeweils 19 Uhr. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt Es gelten die zum Zeitpunkt der Lesung aktuellen Corona-Regeln. Natürlich können Sie vor und nach den Lesungen auch die wundervollen Skulpturen und Objekte der aktuellen Ausstellung von Ingrid W. Jäger und Paul Ahl betrachten und bewundern.

HANIX wird Bücher und ein paar andere nette Dinge anbieten (nur gegen Barzahlung).

No.1: Freitag 03.12.2021, 19 Uhr Unser Kolumnist Oliver Maria Schmitt liest aus seinem Buch "Wenn schon tot, dann in Heilbronn. Edition Hanix".Scharfzüngig, satirisch, intelligent und extrem lustig.

No.2: Freitag 21.01.2022, 19 Uhr WELTPREMIERE Unser Kolumnist Gunter Haug liest aus seiner Hanix-Kolumne "Notizen aus der Provinz" Kritisch, zum Nachdenken anregend, aber auch lustig.

No.3: Freitag 18.02.2022, 19 Uhr WELTPREMIERE Unsere Kolumnistin Maike Endresz liest aus ihrer Hanix-Kolumne "Kopfkino"Tiefsinnig, offen, zu Tränen rührend und einfach wundervoll..

Leihgabe von Prof. Altenstein " Großer Philosoph" steht nun beim Museum an der Weggabelung von Kleiner und Großer Hohle

Die Leihgabe von Prof. Altenstein " Großer Philosoph" steht nun beim Museum an der Weggabelung von Kleiner und Großer Hohle. Die Bronceskulptur hat  Prof. Altenstein anlässlich der Ausstellung "Aus Erde" dem Museum "Altes Rathaus" Leingarten zum Ausstellen im öffentlichen Raum überlassen. Bei einem Kaufinteresse wenden Sie sich bitte an die Museumsleitung.

Aktuelles

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen und Programme in der Übersicht.

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Kontakt Heimatverein

Heimatverein Leingarten

Eppinger Straße 150
74211 Leingarten
07131 900173
museum(@)leingarten.de

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